Als Führungskraft überfordert: Mit diesen 7 Strategien meisterst du jede Herausforderung

Du fühlst dich als Führungskraft überfordert? Damit bist du nicht allein. Viele Führungskräfte kämpfen mit hohen Erwartungen, ständigem Druck und der Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen.
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Du fühlst dich als Führungskraft überfordert?

Damit bist du nicht allein.

Viele Führungskräfte kämpfen mit hohen Erwartungen, ständigem Druck und der Herausforderung, alles unter einen Hut zu bekommen.

Die Aufgaben stapeln sich, Entscheidungen müssen getroffen werden – und am Ende des Tages bleibt dir das Gefühl, nichts wirklich geschafft zu haben.

Genau deswegen habe ich diesen Artikel geschrieben. Du lernst:

  • Wie du deine Zeit und Prioritäten im Griff behältst, statt im Chaos des Tagesgeschäfts zu versinken.
  • Wie du souverän auftrittst und deinen Führungsstil findest, ohne dich zu verstellen.
  • Wie du innere Blockaden löst und dein Selbstbewusstsein stärkst, um als Führungskraft klar und wirkungsvoll zu handeln.

Als Interimsmanagerin und Executive Coach für Führungskräfte kenne ich deine Herausforderungen aus erster Hand. Ich habe selbst erlebt, was es heißt, unter Druck zu stehen – und ich weiß, wie du es schaffst, nicht daran zu zerbrechen.

Strategie #1, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Das Postfach-Paradoxon

Morgens, 8:30.

Du öffnest dein E-Mail-Programm – 56 ungelesene Nachrichten.

Ein Kunde hat eine dringende Frage. Der Chef will ein Update. Das Team braucht eine Entscheidung.

Dein Puls steigt, dein Kopf rattert; alles scheint wichtig, alles scheint dringend.

Zwei Stunden später: Deine eigentlichen Aufgaben liegen immer noch unangetastet auf dem Schreibtisch und du fragst dich: „Was habe ich eigentlich gemacht?“

Kommt dir diese Situation bekannt vor? Dann nutze diese erste Strategie, um als Führungskraft weniger überfordert zu sein:

Setze die richtigen Prioritäten und verbessere dein Zeitmanagement.

Nicht alles, was in deinem Postfach landet, ist wirklich wichtig. Und nur, weil jemand sofort eine Antwort will, musst du sie ihm nicht gleich geben.

Es gibt eine wichtige Fähigkeit, die souveräne Leader von denen unterscheidet, die überfordert sind mit ihrer Führungsposition:

Zu erkennen, was wichtig ist. Was dringend ist. Und was beides ist.

Wenn du hier den Dreh raus hast, dann kannst du Prioritäten setzen:

  • Starte den Tag nicht mit E-Mails. Widme die erste Stunde des Tages deiner wichtigsten Aufgabe, bevor du in den Strudel der Anfragen gezogen wirst.
  • Nutze Zeitblöcke für deine Mails. Zwei- bis dreimal am Tag bewusst checken und abarbeiten – statt ständig nebenbei.
  • Setze Grenzen. Nicht alles liegt in deiner Verantwortung und du musst nicht jede Aufgabe übernehmen.

Je besser du deine Zeit schützt, desto weniger lässt du dich von anderen steuern. 

So hast du das Ruder wieder mehr in der Hand und wirst als Führungskraft weniger überfordert sein als zuvor.

Strategie #2, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Wenn du denkst, dass nur du es machen kannst …

… dann lies dieses Zitat von Lee Iacocca:

„Wenn ich am Wochenende arbeiten muss, habe ich etwas falsch gemacht.“

Lass das kurz sacken.

Viele Führungskräfte tappen in eine Falle:

Sie erledigen zu viel selbst. Warum? Weil sie denken, es ginge so schneller. Weil es sonst keiner richtig mache. Oder weil sie sich unersetzlich fühlen wollen.

Doch diese Gedanken machen dich nicht unersetzlich – sie führen dich schlicht in einen Teufelskreis aus Überstunden und Dauerstress.

Wenn du mit deiner Führungsposition überfordert bist, dann solltest du dir Strategie #2 genauer durchlesen:

Meistere die Kunst des Delegierens.

Viele Führungskräfte arbeiten sich kaputt, weil sie nicht delegieren – oder es nicht richtig machen.

Denn Delegieren bedeutet nicht einfach, Arbeit abzugeben. Delegieren bedeutet, die richtigen Aufgaben an die richtigen Leute zu geben:

  • Überlege, wer was übernehmen kann. Wer hat welche Stärken? Wem liegt welche Aufgabe?
  • Vertraue deinem Team. Du hast Mitarbeiter, weil sie etwas gut können. Lass sie ihre Stärken ausspielen.
  • Kontrolliere, aber richtig. Ständiges Über-die-Schulter-Schauen nervt. Setze klare Erwartungen und gib Raum für Eigenverantwortung.

Delegieren ist keine Schwäche – es ist eine der wichtigsten Kernaufgaben jeder Führungskraft.

Wenn du dabei Hilfe haben möchtest: In meinem Führungskräfte-Coaching lernst du, Verantwortung abzugeben, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren – und dein Team so zu führen, dass es dich wirklich entlastet.

Strategie #3, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps

Ein alter Spruch – aber sei ehrlich:

Wie oft hältst du dich daran?

Wie oft nimmst du dir vor, pünktlich Feierabend zu machen, nur um doch noch „schnell eine Sache“ zu erledigen? Wie oft checkst du Mails in deiner Freizeit? Wie oft denkst du an die Arbeit, wenn du längst zu Hause bist?

Wie oft bist du abends einfach nur müde, ausgebrannt, leer?

Das Problem: Wenn du dich selbst vergisst, wirst du irgendwann keine Energie mehr haben, um für andere da zu sein.

Strategie #3, wenn du mit deiner Führungsposition überfordert bist:

Praktiziere bewusst Selbstfürsorge.

Viele Führungskräfte funktionieren nur noch. Für das Team. Den Chef. Die Kunden. Sie setzen sich selbst an letzte Stelle – bis nichts mehr übrig ist.

Besonders Frauen haben oft das Gefühl, überall 100 Prozent geben zu müssen und vergessen dabei, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Klartext: Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist eine Notwendigkeit:

  • Finde einen echten Ausgleich: Versacke nicht vor dem Fernseher, sondern mach etwas, das dich wirklich auflädt. Für mich ist es das Dressurreiten, für dich ist es vielleicht Tanzen, Malen oder Schwimmen.
  • Schütze deine persönliche Zeit: Wenn du dich nicht selbst priorisiert, wird es niemand tun. Plane deine Ich-Zeit deswegen genauso ein wie Meetings oder Deadlines.
  • Achte auf deine Gedanken: Konzentriere dich in der Arbeit auf die Arbeit. In deiner Freizeit konzentriere dich auf deine Freizeit.

Selbstfürsorge macht dich zu einer leistungsfähigen und souveränen Leaderin und hilft dir, mit deiner Führungsposition weniger überfordert zu sein.

Strategie #4, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Wer sich in alle Richtungen verbiegt, bricht irgendwann

Der Chef will Ergebnisse. Das Team Unterstützung.

Und du?

Du jonglierst Erwartungen. Versuchst, es allen recht zu machen. Willst nach oben loyal sein und nach unten fair.

Aber egal, wie sehr du dich bemühst – irgendwer ist immer unzufrieden.

Also arbeitest du noch mehr. Versuchst, besser zu vermitteln. Diplomatischer zu sein.

Bis du merkst, dass du dich in deiner Rolle als Führungskraft überfordert fühlst und dem Druck nicht standhalten kannst, der von unten und oben auf dich wirkt.

Deswegen ist Strategie #4 für gestresste Leader:

Lerne, mit der Sandwich-Position umzugehen.

Viele Führungskräfte in der mittleren Ebene fühlen sich von der Sandwich-Position zerrissen.

Der größte Fehler, den du in dieser Situation machen kannst: Den Druck von oben einfach an dein Team weitergeben. Das führt nicht zu Erleichterung, sondern zu Problemen im Team.

Lesetipp: Teamprobleme: Wie du sie in 3 Schritten nachhaltig löst

Was du stattdessen machen kannst:

  • Setze klare Grenzen – in beide Richtungen. Dein Team braucht Schutz vor unrealistischen Anforderungen. Dein Chef braucht realistische Einschätzungen. Sei die Brücke, nicht der Prellbock.
  • Habe den Mut, Dinge anzusprechen. Wenn die Erwartungen von oben nicht umsetzbar sind, rede darüber. Schweigen löst nichts – strategisches Verhandeln schon.
  • Lerne, mit Widersprüchen zu leben. Führung bedeutet oft, Spannungen auszuhalten. Nicht alles kannst du sofort lösen – aber du kannst beeinflussen, wie du damit umgehst.

Eine gute Führungskraft gleicht nicht aus, sie gestaltet aktiv mit. So bist du mit deiner Führungsposition auch weniger überfordert.

Strategie #5, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Warum wirst du immer unterbrochen?

Du sitzt im Meeting.

Du hast eine Idee, eine gute Idee. Du setzt an, willst etwas sagen – doch jemand spricht dazwischen.

Also hältst du inne. Wartest. Versuchst es später noch einmal, doch das Gespräch ist längst woanders.

Keiner hat es böse gemeint. Aber am Ende hat wieder jemand anderes das Wort und die Aufmerksamkeit. Und du? Bleibst ungehört.

„Vielleicht war meine Idee doch nicht so gut?“, fragst du dich. „Vielleicht habe ich nicht klar genug gesprochen?  Wahrscheinlich ist es besser, mich einfach zurückzuhalten.“

Hier liegt eine Falle, denn je mehr du dich zurücknimmst, desto weniger wirst du wahrgenommen. Und desto überforderter fühlst du dich in Situation, in denen du eigentlich stark auftreten müsstest.

Deswegen ist Strategie #5 für Leader und Leaderinnen, die mit ihrer Führungsposition überfordert sind:

Entwickle ein souveränes Auftreten im Umgang mit anderen.

Souveränität bedeutet nicht, laut und dominant zu sein. Sie bedeutet auch nicht, sich kleinzumachen, um Konflikte zu vermeiden.

Wahre Souveränität liegt dazwischen: Assertiveness, not Aggressiveness.

  • Stehe hinter deinen Aussagen. Nutze keine schwachen Formulierungen wie „Ich hätte da vielleicht eine Idee …“, sondern verwende klare und bestimmte Aussagen.
  • Setze Grenzen. Nicht jeder Kommentar verdient eine Antwort. Nicht jede Unterbrechung musst du dulden.
  • Achte auf deine Atmung. Viele Menschen atmen unter Stress flacher oder halten unbewusst die Luft an. Mit einer ruhigen und tiefen Atmung zeigst du deinem Körper, dass du die Kontrolle hast.

Souveränität beginnt innen – und zeigt sich außen.

Lesetipp: Souverän führen lernen: Die 3 Ebenen guter Führung

Strategie #6, wenn du als Führungskraft überfordert bist: Alle machen, was der Alte sagt

So ist es oft auf dem Bauernhof:

Der Patriarch gibt den Ton an, alle anderen folgen gehorsam.

Keine Diskussion, keine Fragen.

Auf einem Hof funktioniert das oft wunderbar: Die Strukturen sind klar, Aufgaben wiederholen sich, Tradition gibt Sicherheit.

Doch in der modernen Wirtschaft? In dynamischen Teams?

Ich sehe immer wieder Führungskräfte, die denken, sie müssten „härter durchgreifen“ oder „mehr Autorität zeigen“.

Sie fangen an, sich zu verstellen; sie werden strenger, als sie eigentlich sind.

Doch mit jedem Tag wird diese Maske schwerer und raubt Energie. Sie führt zu Erschöpfung und nimmt die Freude am Job. Und auch das Team funktioniert nicht so, wie es soll.

Und wenn du dich jetzt ertappt fühlst, dann ist Strategie #6 für dich:

Entwickle deinen authentischen Führungsstil, statt eine Rolle zu spielen.

Denn es gibt nicht den einen richtigen Führungsstil. Menschen sind unterschiedlich und genauso unterschiedlich sind auch gute Führungskräfte:

  • Finde heraus, wer du wirklich bist: Dein Führungsstil hängt von deiner Persönlichkeit ab. Bist du ein Macher? Ein Analytiker? Ein kreativer Kopf? Deine Stärken bestimmen, wie du am besten führst.
  • Pass dich an, aber bleib du selbst: Harte Durchsetzungskraft kann genauso wirksam sein wie empathische Führung – entscheidend ist, dass es zu dir passt.
  • Lerne von anderen, aber kopiere niemanden: Inspirierende Leader gibt es viele. Doch was für sie funktioniert, muss nicht für dich funktionieren. Dein Stil entwickelt sich mit deinen Erfahrungen.

Wenn du dich nicht verbiegst, dann wirst du als Führungskraft auch weniger überfordert sein und dein Team mit mehr Leichtigkeit und Erfolg leiten.

Strategie #7, wenn du als Führungskraft überfordert bist: 50 Prozent in 5 Monaten

Eine meiner Coaching-Kundinnen steigerte ihr Gehalt nach 5 Monaten um 50 Prozent.

Nicht, weil sie plötzlich mehr konnte. Oder härter arbeitete. Sondern weil sie endlich bekam, was sie wert war.

Vorher zweifelte sie an sich: „Ich habe kein Abitur“, sagte sie oft. „Und ich kenne nur dieses eine Unternehmen.“

Sie fühlte sich wie eine Hochstaplerin, so, als würde sie bald entlarvt.

Also haben wir an ihren inneren Überzeugungen gearbeitet – mit erstaunlichem Ergebnis:

Nach nur 5 Monaten konnte sie in ihrer neuen Stelle 50 Prozent mehr Gehalt verhandeln als zuvor. Doch nicht nur das: Auch ihr Führungsalltag wurde deutlich stressfreier.

Das Hochstapler-Syndrom trifft besonders häufig Frauen und es hält Menschen davon ab, ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Wenn du dich als Führungskraft überfordert fühlst, dann bist vielleicht auch du betroffen – hier kommt Strategie #7:

Stärke dein Selbstbewusstsein und überwinde das Hochstapler-Syndrom.

Denn diese Selbstzweifel kosten enorme Energie. Sie sabotieren nicht nur deine Karriere, sondern sorgen zugleich dafür, dass du deinen authentischen Führungsstil nicht entwickeln kannst.

Was kannst du dagegen tun?

  • Erkenne die Selbstzweifel als Muster: Wer dich eingestellt hat, hält dich für kompetent. Warum tust du es nicht?
  • Hinterfrage negative Glaubenssätze: „Ich bin nicht gut genug“ – wirklich? Oder ist das nur eine Geschichte, die du dir selbst erzählst?
  • Fakten statt Gefühle: Was hast du bereits erreicht? Welche Herausforderungen gemeistert? Deine Erfolge sind real, die Selbstzweifel unbegründet.

Wenn du dich selbst klein machst, wirst du auch klein behandelt. Stärke dein Selbstbewusstsein, und du wirst sehen, wie sich alles ändert – und wie du mit deiner Führungsposition weniger überfordert sein wirst.

Bevor du andere führst, musst du dich selbst führen

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist kein Zufall.

Es entsteht durch Klarheit über deine Werte, über deine Stärken und über das, was du willst – und was nicht.

Und genau das macht gute Leader aus, denn souveräne Führung steht immer auf drei Ebenen:

  • Die Arbeit an dir selbst: Wer bist du als Führungskraft? Welche Überzeugungen treiben dich an? Welche halten dich zurück?
  • Die Entwicklung deines eigenen Führungsstils: Nicht härter, nicht strenger. Sondern authentischer führen.
  • Die praktischen Fähigkeiten: Delegieren, Entscheidungen treffen, Gespräche führen – die Werkzeuge einer guten Führungskraft.

Und genau hier setzt mein kostenloses Workbook Leading Excellence an. Du machst den ersten Schritt zur souveränen Führungskraft, die nicht nur ihr Team erfolgreich leitet, sondern auch sich selbst. Du lernst:

  • Wie du dein Selbstbewusstsein als Führungskraft stärkst, indem du innere Blockaden entlarvst und in echte Überzeugungen verwandelst – perfekt für alle, die unter dem Hochstapler-Syndrom leiden.
  • Wie du deinen authentischen Führungsstil entwickelst, ohne dich zu verbiegen oder eine Rolle zu spielen – denn wahre Autorität entsteht durch Echtheit, nicht durch Härte.
  • Wie du mit klarem Fokus Prioritäten setzt und ins Handeln kommst, damit du dich nicht mehr in E-Mails, Meetings und To-dos verlierst, sondern die wirklich wichtigen Dinge angehst.

Hört sich gut an? Dann lade dir das Workbook hier kostenlos herunter.

Ich wünsche dir viel Erfolg in deiner Führungsposition!

Deine Marna

PS: Du möchtest lieber gleich persönliche Unterstützung? Hier findest du mehr Infos zu meinem Executive-Coaching für Führungskräfte.