Wenn Menschen auf andere Menschen treffen, sind Konflikte fast unausweichlich.
Entscheidend ist, wie du als Führungskraft damit umgehst – immerhin bist du für dein Team verantwortlich
Um dir zu helfen, deine Probleme zu lösen, habe ich diesen Artikel für dich geschrieben. Ich zeige dir:
- Die 4 häufigsten Ursachen für Teamprobleme und wie du ihnen vorbeugst.
- Mit welchen 3 Schritten du die Probleme in deinem Team löst und es leistungsfähiger und resilienter machst.
- Wie du mit gezielten Maßnahmen Konflikte im Team verhinderst, sodass du ernstzunehmende Probleme früh genug erkennst und gegensteuern kannst.
Als Interims-Managerin und Führungskräfte-Coach habe ich schon viele Unternehmen von innen gesehen. Ich kenne die typischen Probleme und Konflikte, denen du gegenüberstehst.
Doch bevor wir uns daran machen, die Probleme in deinem Team zu lösen: Lass uns noch eine entscheidende Sache klarstellen.
Der einzige Weg, deine Teamprobleme zu lösen
Es gibt zwei Arten von Führungskräften:
Die, die Konflikte in ihren Teams haben. Und die, die es nicht zugeben.
Die besten Leader, die ich gecoacht habe, hatten eines gemeinsam:
Sie haben die volle Verantwortung übernommen. Nicht für die Fehler anderer, sondern für die Lösungen.
Ja, vielleicht hast du einen toxischen Mitarbeiter im Team. Vielleicht gibt es Konflikte, für die du nichts kannst. Aber das spielt keine Rolle.
Denn Probleme im Team lösen sich nicht von selbst. Es ist deine Aufgabe, Lösungen zu finden.
Also: Bist du bereit, 100 % Verantwortung zu übernehmen?
Gut, dann lies weiter.
Die 4 häufigsten Ursachen von Teamproblemen
Meiner Erfahrung nach lassen sich die allermeisten Probleme in Teams auf 4 Ursachen zurückführen.
Meist ist nicht nur eine dieser Ursachen im Spiel, sondern mehrere. Sie können sich auch gegenseitig bedingen und die Situation so noch schwieriger machen, als sie ohnehin ist.
Starten wir mit der ersten Ursache.
Teamprobleme Ursache #1: “Aber ich habe doch gesagt …”
Die Abteilung saß zusammen im Meeting.
Der Projektleiter sprach über die neue Strategie, die das Unternehmen voranbringen sollte. Alle nickten, machten sich Notizen – und keiner stellte eine Frage.
Ein Stockwerk höher verhandelte die Geschäftsführung über Quartalsziele. Ob die umsetzbar waren? Keine Ahnung. Mit dem Team gesprochen hatte niemand.
Ein Stockwerk tiefer saß ein Entwickler am Schreibtisch. Seine Kollegin hatte ihm eine Aufgabe zugewiesen, ohne zu erklären, worum es genau ging. Er rätselte, schob es beiseite, machte lieber etwas anderes.
Und genau so entstehen Konflikte in Teams – hier die erste Wurzel von Teamproblemen:
Mangelnde Kommunikation.
Fehlende oder schlechte Kommunikation zieht sich durch alle Ebenen eines Unternehmens:
- Führungskräfte sprechen nicht offen mit Mitarbeitern und Mitarbeiter nicht mit ihren Führungskräften.
- Teams untereinander reden nicht miteinander, Führungskräfte untereinander auch nicht.
- Und die Geschäftsführung? Redet oft nur mit sich selbst.
Der andere wird schon wissen, was los ist.
Die Realität ist: Schlechte oder fehlende Kommunikation vergiftet das Klima in deinem Team schneller als verdorbene Milch deinen Morgenkaffee.
Wie machst du es also besser?
Indem du mit deinen Kollegen redest.
Rede mit ihnen über die Probleme im Team. Einzeln, in der Gruppe, teamübergreifend – stell sicher, dass ein Austausch stattfindet.
Kommuniziere dabei auf der Ebene deines Gegenübers – nicht auf deiner eigenen Kommunikationsebene.
Ja, das bedeutet, dass du dich auf deine Mitarbeiter einstellen musst. Das erfordert Empathie, Geduld und die Bereitschaft, den anderen verstehen zu wollen.
Nicht umsonst ist Kommunikation eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du als souveräne Führungskraft beherrschen solltest.
Wenn du dabei Hilfe brauchst – in meinem Leadership-Coaching mache ich auch Kommunikationstrainings, abgestimmt auf deine individuelle Situation.
Teamprobleme Ursache #2: Die tickende Zeitbombe
Es läuft einfach nicht.
Alle schuften, aber gefühlt bewegt sich nichts.
Die Aufgaben stapeln sich, die Stimmung kippt, und dann passiert es:
Ein Mitarbeiter nach dem anderen fällt aus.
Der Druck im verbleibenden Team steigt weiter – immer öfter fliegen die Fetzen, alle sind gereizt, niemand will mehr arbeiten.
Hört sich nicht so toll an, oder? Dann vermeide diese zweite große Ursache von Teamproblemen:
Überforderung.
Versteh mich nicht falsch:
Es ist nicht schlimm, wenn dein Team ab und zu mehr als sonst arbeiten muss.
Das tragen fast alle Mitarbeiter mit – vor allem, wenn du ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihnen pflegst (was du unbedingt tun solltest, nebenbei bemerkt).
Aber wenn dein Team konstant rudert, um irgendwie alles zu schaffen; wenn deine Leute regelmäßig Überstunden schieben – dann ist das eine tickende Zeitbombe.
Deine Mitarbeiter werden nach und nach krank, Konflikte breiten sich im Team aus, und irgendwann … Stillstand. Dann geht gar nichts mehr.
Auch einzelne Mitarbeiter können überfordert sein, selbst wenn der Rest des Teams einen normalen Workload hat.
So oder so – dein Team über lange Zeit hinweg zu überfordern, ist keine gute Idee.
Was kannst du tun?
Bevor es so weit kommt: Schau hin. Wer wirkt gestresst? Wer verliert den Überblick? Wer traut sich nicht, was zu sagen? Das sind die Warnzeichen. Und wenn die ignoriert werden, ist der Crash nur eine Frage der Zeit.
Und wenn du selbst überfordert bist: Hier ist ein Artikel mit Tipps zu Überforderung bei Führungskräften.
Teamprobleme Ursache #3: “Mir doch egal …”
Eigentlich lief es gut.
Eigentlich – denn hinter den Kulissen des Unternehmens hatte Chaos das Steuer übernommen:
Die Geschäftsführung hatte sich komplett aus dem operativen Geschäft herausgezogen.
Sie kümmerten sich um nichts mehr, und die Folgen waren schnell zu spüren: Zwischen den Abteilungen tobte ein regelrechter Krieg. Niemand ging mehr gerne zur Arbeit.
Natürlich ist das ein extremes Beispiel, aber es verdeutlicht sehr gut die dritte typische Ursache von Teamproblemen:
Schlechte Führung.
Eigentlich logisch – trotzdem gibt es auch heute noch eine Menge Führungskräfte, die ihren eigenen Führungsstil nie reflektieren.
Aber wenn die Führung nicht funktioniert, wenn du deine Mitarbeiter nicht motivieren kannst, dann fehlt ihnen der Leitstern im Unternehmen. Sie haben nichts, wonach sie sich richten können.
Wie machst du es also besser?
Indem du aktiv an deinem Führungsstil und deinen -fähigkeiten arbeitest – zum Beispiel mit meinem E-Book:
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Niemand wird als gute Führungskraft geboren. Gute Führung besteht aus drei wesentlichen Grundbausteinen:
- der Arbeit an dir selbst, um innere Blockaden aufzudecken und aufzulösen
- der Arbeit an deinem persönlichen Führungsstil, der dich charismatisch macht
- dem Ausbauen des nötigen Handwerkszeugs wie Delegieren und Mitarbeitergespräche führen
Gerade der erste Punkt kann den Unterschied machen zwischen ”Ich fahre morgens gerne zur Arbeit!” und “Wann kann ich endlich in Rente gehen?”
Wenn du bereit bist, den ersten Schritt zu machen, dann hol dir mein kostenloses Workbook:
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Darin erfährst du, wie du Selbstvertrauen in deiner Führungsrolle aufbaust, dein Team zu Höchstleistungen anspornst und gelassener führst.
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Teamprobleme Ursache #4: Jetzt wird’s giftig
“Ich will diesen Bonus aber trotzdem haben!”
Genervt schaute ich der Kollegin ins Gesicht – genauso wie alle anderen Anwesenden im Meeting.
Was war passiert?
Das Unternehmen hatte die Bonuszahlungen für alle Mitarbeiter zur Hälfte gestrichen, weil der Umsatz rapide gesunken war.
Davon war jeder Kollege und jede Kollegin betroffen – es gab keine Ausnahme, niemand wurde benachteiligt.
Trotzdem wollte sie das nicht auf sich sitzen lassen – sie versuchte aktiv, die Stimmung gegen das Unternehmen aufzuheizen.
Diese Situation verdeutlicht sehr gut die vierte Ursache für Teamprobleme:
Toxische Mitarbeiter.
Toxische Menschen spalten. Sie manipulieren. Sie spielen ihre Kollegen zum eigenen Vorteil gegeneinander aus.
Mit ihnen musst du besonders vorsichtig sein, denn sie können die gesamte Stimmung in deinem Team vergiften und alles gefährden, was du aufgebaut hast.
So wird dein Arbeitsalltag immer härter; und effizient an Unternehmenszielen zu arbeiten, wird ein Ding der Unmöglichkeit.
Was kannst du machen, wenn du toxische Mitarbeiter im Team hast?
Wichtig: Warte nicht zu lange, bevor du etwas unternimmst. Je mehr Zeit toxische Kollegen haben, desto schlimmer die Schäden, die sie in deinem Team anrichten.
Suche so deswegen schnell wie möglich das Gespräch mit der Mitarbeiterin: Warum benimmt sie sich so, wie sie es tut? Gibt es einen Grund? Könnt ihr gemeinsam eine Lösung finden, die für alle Beteiligten zufriedenstellend ist?
Und was, wenn das alles nichts bringt?
Dann gibt es nur noch eine Möglichkeit: Der Mitarbeiter muss gehen.
Ja, ich weiß – das ist keine einfache Entscheidung. Aber sie ist die einzig richtige, um dein Team und dich selbst zu schützen.
Gut – du hast nun die vier häufigsten Auslöser für Probleme im Team kennengelernt.
Sehen wir uns als Nächstes an, wie du sie löst – mit System und Struktur.
Wie du deine Teamprobleme in 3 Schritten systematisch löst
Als Interims-Managerin komme ich oft in Unternehmen, in denen Chaos herrscht. Ich sehe Spannungen, unausgesprochene Konflikte und eine Führung, die nicht weiß, wo sie ansetzen soll.
Meine Methode, um die Konflikte im Team zu lösen, ist immer dieselbe, und ich empfehle sie auch dir.
Bevor du deine Teamprobleme lösen kannst, musst du sie wirklich verstehen. Oberflächliche Symptome sind trügerisch. Wahre Ursachen zeigen sich erst, wenn du tiefer gräbst und die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtest.
Teamprobleme lösen Schritt 1: Erkenne den Kern des Problems in Einzelgesprächen
Setze dich als Erstes mit jedem Teammitglied einzeln zusammen. Rede auch mit Kollegen aus anderen Abteilungen, wenn nötig.
So kannst du dir verschiedene Perspektiven anhören und verstehen, was hinter den Konflikten steckt.
Denn jeder hat eine andere Wahrnehmung der Situation, und oft gibt es Spannungen, die nicht sofort sichtbar sind.
In diesen Gesprächen versuche ich, nicht nur die „offiziellen“ Probleme im Team zu hören, sondern auch die unausgesprochenen Bedenken und Gefühle aufzudecken.
Erst wenn ich alle Informationen gesammelt habe, kann ich wirklich verstehen, was im Team passiert und was die Ursachen für die Unzufriedenheit sind.
Also: Setz dich mit deinen Kollegen zusammen und höre genau zu.
Teamprobleme lösen Schritt 2: Entwickle Lösungen gemeinsam mit deinem Team
Sobald du die Einzelgespräche geführt hast, geht es darum, die Mitarbeiter zusammenzubringen. Denn wenn das Team nicht funktioniert, dann löst du die Situation nicht allein, sondern zusammen mit allen Beteiligten.
In einer offenen Diskussion kann jeder seine Sichtweise einbringen. Die Atmosphäre soll sicher und konstruktiv bleiben: keine Schuldzuweisungen, kein Fingerzeigen. Das Ziel ist, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten, die für alle tragfähig sind.
Sobald ihr Methoden erarbeitet habt, um die Probleme im Team zu lösen, geht es an die Umsetzung. Doch damit ist deine Arbeit noch nicht beendet.
Teamprobleme lösen Schritt 3: Beobachte, evaluiere, und passe Maßnahmen an
Dein Team setzt die Maßnahmen um, die ihr gemeinsam besprochen habt? Super! Jetzt ist deine Aufgabe, den Fortschritt zu beobachten und regelmäßig zu überprüfen. Denn Veränderungen brauchen Zeit, und nicht jede Maßnahme wirkt sofort.
Halte daher den Finger an den Puls deines Teams:
- Was läuft besser?
- Wo hakt es noch?
- Was muss angepasst werden?
Sprich dazu regelmäßig mit deinen Mitarbeitern und hol Feedback ein. Führung heißt nicht, einen fehlerfreien Masterplan zu haben – Führung heißt, dranzubleiben und kontinuierlich zu optimieren.
Du brauchst Hilfe bei deinen Teamproblemen? In meinem Executive Coaching analysieren wir deine aktuelle Situation und entwickeln eine Strategie, um die Konflikte in deinem Team zu lösen. Erfahre mehr über mein Führungskräfte-Coaching.
Wie du Teamproblemen mit gezielten Maßnahmen vorbeugst
Als Interims-Managerin bin ich nur für eine begrenzte Zeit für meine Teams verantwortlich. Bei dir ist das wahrscheinlich anders – umso mehr ein Grund, Konflikten vorzubeugen, bevor sie ernst werden.
Hier kommen drei Wege, wie du vielen Teamproblemen effektiv vorbeugst.
Stelle die richtigen Mitarbeiter ein
Ich weiß: Du hast nicht immer die Möglichkeit, dir deine Mitarbeiter frei auszusuchen.
Aber wenn du es kannst, dann liegt einer der größten Hebel für ein effizientes und harmonisches Team bereits in deinen Händen.
Viele Konflikte im Team entstehen, weil Mitarbeiter auf menschlicher Basis nicht miteinander klarkommen.
Wähle deine Leute deswegen nicht nur anhand ihrer Qualifikationen aus, sondern achte auch auf ihre Persönlichkeit:
Welche Werte hat diese Person? Passt sie in mein Team? Oder wird sie Sand ins Getriebe streuen?
Das erfordert Menschenkenntnis und Empathie.
Zwei Fähigkeiten, an denen du als Führungskraft ohnehin feilen solltest.
(In diesem Artikel liest du, wie du besser führen lernst.)
Das D’Artagnan-Prinzip: Baue Vertrauen und Transparenz auf
Ich kannte eine Führungskraft, die mit ihren Mitarbeitern nie etwas Privates teilte. Gespräche drehten sich ausschließlich um die Arbeit.
Natürlich kannst du Privates und Berufliches trennen – aber wenn deine Mitarbeiter dir nicht vertrauen, werden sie mit Problemen zögern, bis es zu spät ist.
Vertrauen ist kein Geschenk. Du bekommst es nur, wenn du aktiv etwas dafür tust.
Ein einfacher, aber wirkungsvoller Weg: Teile etwas Persönliches.
Sprich über deine Hobbys, erzähle eine kleine Anekdote aus deinem Alltag oder eine Erfahrung, die dich geprägt hat.
Menschen öffnen sich, wenn sie sehen, dass du es auch tust. Und genau darum geht es beim D’Artagnan-Prinzip: Einer für alle, alle für einen.
Dann ist es viel einfacher, Teamprobleme zu lösen und ihnen vorzubeugen.
Baue eine gesunde Feedback-Kultur auf
Feedback ist eines der wichtigsten Instrumente, das du als Führungskraft besitzt.
Offenes und ehrliches Feedback hilft dir, die Teamdynamik besser zu verstehen, Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern.
Der Haken daran? Ehrliches Feedback erhältst du nur, wenn deine Mitarbeiter dir vertrauen.
Und: Sie geben es dir meist nicht von alleine. Du musst aktiv danach fragen – regelmäßig und in einem Rahmen, in dem sie sich öffnen können.
Mitarbeitergespräche sind ein guter Start. Aber echte Feedback-Kultur entsteht erst, wenn dein Team spürt, dass seine Meinung zählt.
Fazit
Du kennst nun die vier häufigsten Ursachen für Teamprobleme und weißt, wie du sie systematisch löst. Noch wichtiger: Du hast gelernt, wie du ein starkes und resilientes Team aufbaust.
Wissen allein reicht aber nicht. Entscheidend ist, was du daraus machst.
Du willst nicht nur Konflikte beseitigen, sondern dein Team zu Höchstleistungen führen und dich selbst als Führungspersönlichkeit weiterentwickeln?
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- Wie du Selbstvertrauen in deiner Führungsrolle aufbaust und innere Blockaden auflöst
- Wie du dein Team mit der bewährten SMART-Methode zu Spitzenleistungen führst, ohne es zu überlasten
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Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Team!
Deine Marna
FAQ
Welche Probleme können im Team auftreten?
Jedes Unternehmen hat seine eigenen Herausforderungen, aber in Teams entstehen die häufigsten Probleme durch Missverständnisse, unausgesprochene Erwartungen oder fehlende Wertschätzung. Oft zeigt sich das erst schleichend: Ein Mitarbeiter zieht sich zurück, E-Mails werden plötzlich knapper, oder Meetings verlaufen angespannt. Wer genau hinschaut, erkennt Probleme, bevor sie eskalieren.
Was macht ein Team kaputt?
Ein Team zerbricht nicht über Nacht – es ist meist eine Summe kleinerer Fehler. Entscheidungen werden über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg getroffen, Feedback wird nicht ernst genommen oder Einzelne kämpfen still vor sich hin, bis sie aufgeben. Teams scheitern nicht an großen Konflikten, sondern an den vielen kleinen, ungelösten Spannungen dazwischen.
Wie löst man Probleme im Team?
Viele versuchen, Streitigkeiten mit einer schnellen Ansage aus der Welt zu schaffen – doch das ist wie ein Pflaster auf einer tiefen Wunde. Teamprobleme löst man nicht durch Kontrolle, sondern durch Klarheit: Wer fühlt sich übergangen? Wo gibt es unklare Verantwortlichkeiten? Welche unausgesprochenen Konflikte schwelen? Erst wenn du das verstehst, kannst du wirklich etwas verändern.
Was können Anzeichen für Konflikte im Team sein?
Konflikte kündigen sich oft subtil an: Meetings enden ohne echte Ergebnisse, Informationen versickern, und die Stimmung kippt. Vielleicht merkst du es daran, dass plötzlich mehr über Slack als von Angesicht zu Angesicht gesprochen wird. Oder daran, dass Ideen nicht mehr in der Gruppe diskutiert werden, sondern nur noch hinter vorgehaltener Hand. Achte auf die Zwischentöne – sie verraten mehr als offene Diskussionen.

